Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen Dukvakha Khasaev, Einzelunternehmer, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „DukDev Digital Health" (nachfolgend „Anbieter") und seinen Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde") für sämtliche über diese Website angebotenen Leistungen. Maßgeblich ist die deutsche Fassung.
§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen
(1) Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist gemäß § 13 BGB jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist gemäß § 14 BGB jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
§ 2 Vertragspartner, Kundendienst
Vertragspartner ist Dukvakha Khasaev, Einzelunternehmer, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „DukDev Digital Health" (vollständige Anschrift siehe Impressum). Bei Fragen, Reklamationen und Beanstandungen erreichen Sie unseren Kundenservice werktags montags bis freitags per E-Mail unter info@dukdev.com.
§ 3 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
(1) Gegenstand des Vertrages sind die jeweils im konkreten Angebot, im Bestellprozess oder in der individuellen Leistungsbeschreibung beschriebenen digitalen Werkzeuge, Inhalte und Dienstleistungen für Gesundheitswesen und Bildung. Die Darstellung der Produkte und Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung (invitatio ad offerendum).
(2) Die Inhalte und Funktionen der Anwendungen ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sie sind keine Medizinprodukte im Sinne der Medical Device Regulation (MDR) bzw. des Medizinprodukterechte-Durchführungsgesetzes (MPDG), sofern dies nicht ausdrücklich gekennzeichnet ist.
§ 4 Vertragsschluss
(1) Der Kunde gibt mit Absenden der Bestellung bzw. Annahme eines individuellen Angebots ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Anbieter kann dieses Angebot innerhalb von vierzehn Tagen annehmen, indem er (a) eine ausdrückliche Annahmeerklärung in Textform übersendet, (b) die Leistung erbringt oder (c) den Kunden zur Zahlung auffordert.
(2) Der Vertragstext wird vom Anbieter intern gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss zusammen mit diesen AGB in Textform (z. B. per E-Mail) zur Verfügung gestellt.
(3) Vertrags- und Bestellsprache ist Deutsch.
§ 5 Preise, Zahlungsbedingungen, Verzug
(1) Sämtliche Preise verstehen sich in Euro und – soweit gesetzlich nichts anderes vorgeschrieben ist – inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Versand-, Liefer- oder sonstige Kosten werden, soweit sie anfallen, gesondert ausgewiesen.
(2) Die Zahlung erfolgt – soweit im Bestellprozess nicht anders angegeben – per Überweisung, Lastschrift oder über die jeweils angebotenen Zahlungsdienstleister. Der Anbieter ist berechtigt, die Erbringung der Leistung bis zum vollständigen Eingang der Zahlung zurückzubehalten.
(3) Im Fall des Zahlungsverzugs gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 288 BGB. Mahnkosten in angemessener Höhe werden zusätzlich erhoben, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
§ 6 Leistungserbringung, Mitwirkungspflichten
(1) Der Anbieter erbringt seine Leistungen nach den Regeln der Technik und mit der erforderlichen Sorgfalt. Bei digitalen Inhalten und Funktionen behält sich der Anbieter Anpassungen, die Aktualisierung sowie die Weiterentwicklung der Inhalte vor, soweit hierdurch der vertragsgemäße Nutzen nicht erheblich beeinträchtigt wird.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, seine Mitwirkungspflichten ordnungsgemäß zu erfüllen, insbesondere richtige und vollständige Angaben zu machen, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und unbefugten Dritten den Zugang nicht zu ermöglichen.
§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucherinnen und Verbraucher
Verbraucherinnen und Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, über das gesondert in der Widerrufsbelehrung belehrt wird. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig bei Verträgen über digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, sobald der Anbieter mit der Vertragsausführung begonnen hat, nachdem der Verbraucher (i) ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, (ii) seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert, und (iii) der Anbieter dem Verbraucher eine Bestätigung gemäß § 312f BGB zur Verfügung gestellt hat.
§ 8 Eigentumsvorbehalt, Nutzungsrechte
(1) Bei körperlichen Lieferungen behält sich der Anbieter das Eigentum an der gelieferten Ware bis zum vollständigen Ausgleich aller Forderungen aus dem Vertrag vor.
(2) An digitalen Inhalten erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht für den im jeweiligen Vertrag vorgesehenen Zweck. Eine Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung oder öffentliche Wiedergabe ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters zulässig.
§ 9 Gewährleistung
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Bei digitalen Produkten und Dienstleistungen finden insbesondere die §§ 327 ff. BGB Anwendung. Mängel sind dem Anbieter unverzüglich anzuzeigen.
(2) Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist abweichend von § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB ein Jahr ab Gefahrübergang, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
§ 10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach den Bestimmungen des Produkthaftungsgesetzes sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sogenannter „Kardinalpflichten"), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung des Anbieters – insbesondere für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust – ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 11 Kein Ersatz für medizinische Versorgung
Inhalte, Werkzeuge und Dienstleistungen des Anbieters dienen ausschließlich der allgemeinen Information, Bildung und Unterstützung. Sie ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung und begründen keinen Behandlungsvertrag. Bei akuten gesundheitlichen Beschwerden, Notfällen oder Hinweisen auf eine medizinische Notlage ist unverzüglich der ärztliche Notdienst oder der Notruf (112 in Deutschland) zu kontaktieren.
§ 12 Datenschutz
Der Anbieter erhebt und verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
§ 13 Streitbeilegung
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) teilzunehmen. Die Plattform der Europäischen Kommission zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als hierdurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden oder eine Lücke enthalten, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmung tritt diejenige Regelung, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt.